Ignoranz und Dogmatismus: Ein Statement vom TZM KommunikationsTeam

– Ein Statement des TZM KommunikationsTeams –

All jenen Menschen, die das Aufzeigen von Alternativen zum Status Quo reflexartig als Naivität, Träumerei oder Utopie abtun, sei gesagt, dass die ultimativste Form der Ignoranz die Zurückweisung von Etwas ist, über das man nichts weiß und sich gleichzeitig verweigert, es zu untersuchen.

Es ist augenscheinlich, dass unser aktuelles Gesellschaftsmodell nicht nur enorme Ausmaße an zerstörerischer, wirtschaftlicher Ineffizienz aufweißt, es stellt zudem eine ökonomische Gruppe oder „Klasse“ von Menschen über andere, wodurch ein völlig unnötiges Ungleichgewicht sowie relative Armut erzeugt wird. Das könnte man angesichts seiner Auswirkungen als „wirtschaftlichen Fanatismus“ bezeichnen. Die hieraus resultierenden Konsequenzen sind nicht weniger tückisch als die Diskriminierung von Menschen wegen ihres Geschlechts, ihrer Ethnie, Religion oder Überzeugung.

Dieser, unserem System innewohnende „Fanatismus“ ist nur ein Teil eines größeren Problems, welches man als „strukturelle Gewalt“ bezeichnen kann. Hierdurch wird ein breites Spektrum an „eingebautem“ Leid, Unmenschlichkeiten und Mangel erzeugt, welches heutzutage von der unwissenden Masse einfach als „Normalität“ hingenommen wird.

Diese Form der „Gewalt“ zieht sich weiter und tiefer als viele sich vorstellen können. Das Ausmaß, indem unser sozioökonomisches System unnötigerweise unsere Volksgesundheit mindert und den Fortschritt unterdrückt, kann nur klar erkannt werden, wenn man eine objektiv-distanzierte „technische“ oder „wissenschaftliche“ Sichtweise auf diese gesellschaftlichen Belange einnimmt und an den traditionellen – oft blendenden – Gewohnheiten vorbei sieht.

Die Natur unseres Bewusstseins fällt oft Annahmen vermeintlicher „Normalität“ zum Opfer. Dadurch erscheint beispielsweise Mangel und Armut von über 3 Milliarden Menschen als natürlicher, unveränderbarer, gesellschaftlicher Zustand. Zumindest für diejenigen, die sich nicht der tatsächlich produzierten Menge an Lebensmitteln bewusst sind, wo diese enden oder verschwendet werden und sich nicht über die rein technische Natur der reichhaltigen Möglichkeiten moderner, effizienter Lebensmittelproduktion im Klaren sind.

Diese ungesehene „Gewalt“ kann auch auf kulturelle Memen übertragen werden. Ebenso können gesellschaftliche Traditionen und deren psychologische Auswirkungen – ohne schädliche Absicht – für den Menschen schädliche Folgen hervorrufen. Es gibt beispielsweise einige religiöse Kulturen, die jegliche Form der medizinischen Behandlung ablehnen.

Viele würden sich über die moralischen und ethischen Werte einer Kultur streiten, in der ein Kind an einer gewöhnlichen Krankheit stirbt, die durch fortschrittliche wissenschaftliche Anwendungen hätte behoben werden können, wenn sie nur zugelassen würde. Wir würden alle übereinstimmen, dass der Tod des Kindes in diesem Fall nicht durch die Krankheit bewirkt wurde, sondern durch die gesellschaftlichen Bedingungen, die es nicht erlaubten, eine Lösung anzuwenden.

Als umfassenderes Beispiel: Es wurden einige Studien zum Thema „soziale Ungleichheit“ und deren Auswirkungen auf die Volksgesundheit durchgeführt. Hier gibt es ein breites Spektrum an physischen sowie mentalen Gesundheitsproblemen, die aus diesen Bedingungen resultieren, einschließlich Neigungen zu physischer Gewalt, Herzkrankheiten, Depressionen, Bildungsdefiziten und viele weitere Schäden – Schäden, die letztendlich drastische gesellschaftliche Folgen für uns alle haben.

Diese Kausalitäten bestehen oft durch existierende Traditionen, die durch die Kultur etabliert worden sind, ungehindert und unnötigerweise fort.

Das heißt unterm Strich: Wenn wir einen Schritt zurücktreten und unsere neu gewonnenen Erkenntnisse über diese Kausalitäten und die schädlichen Auswirkungen auf das menschliche Dasein bedenken, so landen wir unweigerlich im Kontext der „Bürgerrechte“ und der gesellschaftlichen Nachhaltigkeit.

Die Zeitgeist Bewegung macht es sich zum Ziel, unser Wissen und technische Fähigkeiten zu teilen, um nicht nur Probleme zu lösen, sondern auch ein wissenschaftlich hergeleitetes Gesellschaftssystem zu ermöglichen, das unser Potenzial und Wohlbefinden tatsächlich optimiert. Alles andere wird in Ungleichgewicht und gesellschaftlicher Destabilisierung resultieren, da das Abweisen solcher Missstände lediglich eine versteckte Form der Unterdrückung ist.

Um den Gesamtkontext nicht außer Acht zu lassen: TZM arbeitet nicht nur daran, das Bewusstsein über solche Probleme und deren wahre Ursache zu wecken, sondern auch daran, unser Potenzial, noch weitreichender als solche direkten Problemlösungen, aufzuzeigen.

„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als bekehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß die Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht wird.“ -Max Planck, dt. Physiker (1858-1947)-

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