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Eine Sammlung sehenswerter Videos. Hinweise auf weiteres passendes Material werden gern aufgenommen und ergänzt. Zu jedem Video ist unten rechts bei den vier Pfeilen die Vollbildfunktion und mit Klick auf “cc” sind bei englischen Videos meistens auch die deutschen Untertitel zu erreichen.

Wie der Frosch im heißen Wasser

The Story of Stuff

Economic Hitmen

Jenseits des Wachstums

Der unmögliche Hamster

Arte: Der ökologische Fußabdruck

mehr kurze Videos

Wie funktioniert Geld?

ZDF: Das perfekte Verbrechen

ARD: Geldschöpfung aus dem Nichts

Dirk Müller über unser Geldsystem

ZDF: Heute Journal – Unser Geldsystem

Warum überall Geld fehlt?

ACTA – Die totale Internetzensur

Schwarz wie Milch: Medienmanipulation

Was ist der ESM-Vertrag?

ARD: Wem gehört Deutschland?

NDR: Pressefreiheit

3Sat: Medienzensur in Deutschland

Der Staatstrojaner

Willkommen bei Facebook

Was Facebook über dich weiß

Rette deine Freiheit

Energieriesen

Lieber Afrikaner

Lobbyismus einfach erklärt

Unternehmensmanager

Du bist dumm

Bildungssystem

Massenmanipulation

McDonald’s Werbung

Nimm2 – nicht für Kinder

Willi will die Ampel

Werbende Fernsehköche

Turbokapitalismus

IKEA – Leiharbeit

ZDF: Hartz 4

ZDF: Pharma-Lobby

Papierverschwendung

Verpackungswahn

The Story of Cosmetics

The Story of Electronics

The Story of bottled Water

The Story of Cap and Trade

Emissionshandel

ARD: Glühlampenverbot

Nahrungsmittelspekulation

3Sat: Finanzkrise

ZDF: Dirk Müller – Schuldgeldsystem

NDR: Prof. Margrit Kennedy – Wachstum

Federal Reserve System

US-Finanzkrise

ARD: Bankberater

ARD: Prof. Bernd Senf – Staatsschulden

ARD: Banken frisieren Bilanzen

Finanzkrise: Ursache verheimlicht

ARD: Banken manipulieren Gesetze

ARD: Deutschland ohne Demokratie

Die EU-Diktatur

Occupy, Geldsystem, Zukunftsaussicht

Ron Paul: Wikileaks

Unzensierter Krieg

Kriegsveteran über seinen Einsatz

A soldier throws his medals

Occupy Wall St & Regierungsheuchelei

Severn Suzuki: Ein Appell an die UN

Ich habe es satt!

 

 

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”Inhalt”
Deutsche Version.
Die Doku ist der weltweit erste Film, der gleichzeitig im Kino und im Internet (und dort neben der englischen Fassung auch auf Deutsch, Französisch und Spanisch) zu sehen ist. Im Youtube-Channel gibt es BehindTheScenes-Videos und Interviews.

In den 200.000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in 4 Milliarden Jahren entwickelt hat. Der Preis dafür ist hoch, doch es ist zu spät, um sich Pessimismus leisten zu können. Es bleiben der Menschheit kaum noch 10 Jahre, um den Trend umzukehren: Wir müssen Schluss machen mit der maßlosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und müssen unsere Konsumgewohnheiten ändern.

HOME ist ein Spielfilm von Yann Arthus-Bertrand in Koproduktion mit EuropaCorp (Unternehmen von Luc Besson) und Elzévir Films mit der Unterstützung durch PPR. HOME besteht aus Luftbildaufnahmen, die die großen ökologischen Fragen behandeln und gleichzeitig zeigen, dass es Lösungen gibt. HOME erscheint am 5. Juni 2009 auf der ganzen Welt und in allen Medienformaten. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und uns alle davon zu überzeugen, dass wir jede Verantwortung für diesen Planeten tragen.

Für Google Maps stellt Google fünf verschiedene Layer zur Verfügung. Hier findet man nutzergenerierte Inhalte zum Thema des Films und Wissenswertes zum Natur- und Umweltschutz. Ein weiteres Layer zeigt Orte an denen Home live aufgeführt wird. Gleichzeitig mit dem Kinostart, den Austrahlungen im TV und im Internet auf YouTube wird der Film auch wie bei der WM als Public Viewing auf Leinwänden in deutschen Großstädte und überall auf der Welt gezeigt.

“’Home’ ist ein großartiger Film. Er bringt einem internationalen Publikum unseren Planeten auf noch nie da gewesene Weise näher. Aus der Vogelperspektive sehen wir Landschaften und erleben aus der Luft die komplexen Umweltprobleme”, sagt Mats Carduner, Leiter von Google Frankreich und Südeuropa. “Wir freuen uns sehr mit den Filmemachern Luc Besson und Yann Arthus-Bertrand zusammenzuarbeiten und dieses so wichtige Thema auf YouTube und Google Maps noch mehr Menschen weltweit zugänglich zu machen. Gemeinsam mit der Fernseh- und Filmindustrie können wir das Bewusstsein für den kritischen Zustand unseres Planeten weiter stärken.”

Der
”Inhalt”
Geld macht sexy. Geld bedeutet Macht. Doch der UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler warnt: “Unsere Demokratie ist tödlich bedroht.!”. 3.000 Jahre nach seiner Erfindung zeigt das Geld sein wahres Gesicht: Unvorstellbare Geldmengen in den Händen einiger weniger bestimmen unser aller Leben. Es ist höchste Zeit, diese Entwicklung zu stoppen! Internationale Experten erklären Hintergründe, um den Blick auf unser Zahlungsmittel zu schärfen und Lösungen für die Zukunft aufzuzeigen.
Earthlings
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“Earthlings” ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. “nicht-menschlichen Versorgern”. Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix (“Gladiator”), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby.

Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. “Earthlings” verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist “Earthlings” mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen. Es existieren viele würdige Tierrechtsfilme, aber dieser Film geht über das Bisherige hinaus. “Earthlings” schreit danach, gesehen zu werden.

Arte:
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Heute gekauft und morgen schon Schrott? Die Haltbarkeit der Produkte ist oft kurz. Teilweise ist dies von den Herstellern gewollt, doch auch die Haltung vieler Verbraucher hat sich verändert. ARTE schaut auf die Wegwerfgesellschaft.
Glühbirnen, Nylonstrümpfe, Drucker, Mobiltelefone – bei den meisten dieser Produkte ist das Abnutzungsdatum bereits geplant. Die Verbraucher sollen veranlasst werden, lieber einen neuen Artikel zu kaufen, als den defekten reparieren zu lassen. Die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Industrieerzeugnisses, um die Wirtschaft in Schwung zu halten, nennt man “geplante Obsoleszenz”. Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: “Ein Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs Geschäft”.
Gestützt auf mehr als drei Jahre dauernde Recherchen, erzählt die Dokumentation die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden.
Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra. Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die Lösungsansätze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik möge sich auf ihre ursprüngliche Aufgabe zurückbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verwüstung des Planeten.

Ausgestrahlt wurde der Film am 15.02.2011 auf arte.

Arte:
”Inhalt”
Immer mehr Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Krebserkrankungen, Immunschwächen, Diabetes sowie neurologischen Erkrankungen und der sich verändernden Ernährung der Menschen. Der Wunsch, immer mehr Lebensmittel herzustellen und sie für längere Zeit haltbar zu machen, hat dazu geführt, dass immer häufi ger chemische Zusätze in Nahrungsmitteln verarbeitet werden. Marie-Monique Robins Dokumentarfi lm beleuchtet, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden – vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis hin zu Zusatzstoffen und Kunststoffen, mit denen die Lebensmittel in Berührung kommen.
Arte:
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Monsanto ist mit seinen Niederlassungen in sechsundvierzig Ländern weltweiter Marktführer für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) geworden. Darüber hinaus ist das Unternehmen aber auch eines der umstrittensten der Industriegeschichte. Seit ihrer Entstehung im Jahr 1901 ist die Firma aufgrund der Giftigkeit ihrer Produkte in zahllose Prozesse verwickelt. Doch Monsanto präsentiert sich heute als ein Unternehmen der „Wissenschaft des Lebens“, das sich von nun an der nachhaltigen Entwicklung widmet.

Anhand ganz neuer Unterlagen sowie Zeugenaussagen von Opfern, Wissenschaftlern und Politikern rekonstruiert Monsanto, mit Gift und Genen die Entstehungsgeschichte eines Industrieimperiums, das mit reichlicher Zuhilfenahme von Täuschungen, Druckmitteln und Bestechungsversuchen sowie abgekartetem Spiel mit amerikanischen Behörden zum größten Saatguthersteller weltweit avanciert ist. Diese Position machte es möglich, dass sich die GVO-Kulturen auf der ganzen Welt ausbreiten konnten, ohne dass ihre Auswirkung auf die Natur und die Gesundheit der Menschen ernstlich kontrolliert wurde.

We
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Tag für Tag wird in Wien genau so viel Brot vernichtet wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar vor allem in Lateinamerika werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden. Mit “We feed the world” hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

WE FEED THE WORLD – ESSEN GLOBAL ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse – ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern und Fernfahrern auch Jean Ziegler und der Produktionsleiter von Pioneer Rumänien sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.

Let’s
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„Die Welt ist ungerecht!“ ist eine längst bekannte Tatsache. Aber warum genau dem so ist, muss noch näher geklärt werden. Dieses Problem beleuchtet die österreichische Dokumentation „Let‘s Make Money“.

Der Regisseur Erwin Wagenhofer nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch die globalisierte Welt. Er deckt im Detail auf, wie die westliche Elite ihr Geld auf Kosten der Wehrlosen in den Entwicklungsländern vermehrt. Dabei liefert er eine messerscharfe Analyse des heutigen Finanzsystems, das bekanntermaßen gerade eine schwere Krise durchläuft. Durch die aktuellen Bankenpleiten erlangt der Film eine ungeahnte Brisanz.

The
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Zum Original  – Mit deutschen Untertiteln in geteilter Version
The Corporation ist ein kanadischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2003. Der Film analysiert das Verhalten von Großunternehmen im Geschäftsleben.Einer der wesentlichen Aspekte des Films ist, dass Großunternehmen nur die eigenen Interessen verfolgen und dabei prinzipiell keinerlei Interessen anderer Personen – insbesondere von Menschen – berücksichtigen. Der Film wurde vom Rechtswissenschaftler Joel Bakan geschrieben und von Mark Achbar und Jennifer Abbott produziert.Das als sehr wirtschaftsfreundlich bekannte Magazin The Economist schrieb über den Film: „Beide Lager der Globalisierungsdebatte sollten aufmerken. The Corporation ist ein überraschend rationaler und intelligenter Angriff auf die wichtigste Institution des Kapitalismus.

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Plastic
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Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

In PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken!
PLASTIC PLANET ist ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.

Mit PLASTIC PLANET reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat.
In PLASTIC PLANET findet Regisseur Werner Boote erstaunliche Fakten und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf. Mit eindrucksvollen Beispielen, wissenschaftlichen Interviews und faszinierenden Begegnungen entlarvt PLASTIC PLANET die schöne neue Plastikwelt.
Was machen wir aus Plastik, und was macht das Plastik mit unserer Welt?
Bootes bunter und rasanter Kinodokumentarfilm geht jeden an – eine überraschende, packende und aufrüttelnde Rundreise durch das Plastikzeitalter.

Arte:
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Kunststoffe sind aus dem Alltag der Menschen kaum noch wegzudenken. Aber seit ihrem ersten Einsatz vor hundert Jahren belasten sie auch die Umwelt und wachsen überall auf der Welt zu gigantischen Müllbergen. Die Dokumentation zeigt Möglichkeiten der Wiederverwendung von Kunststoffen, der Verbesserung ihrer biologischen Abbaubarkeit und der Vermeidung giftiger Inhaltsstoffe auf.

Seit rund hundert Jahren sind Kunststoffe zum festen Bestandteil des Alltags geworden. Doch der Preis für ihren vielseitigen Einsatz sind Müllberge und giftige Altlasten in der ganzen Welt. Wie lässt sich diese Umweltverschmutzung eindämmen? Gibt es tragfähige Lösungen für die Wiederverwendung des künstlichen Rohstoffs, den Umgang mit seinen toxischen Eigenschaften und zur Verbesserung seiner biologischen Abbaubarkeit?

Drei Jahre lang recherchierte das Team um Filmemacher Ian Connacher in zwölf Ländern auf fünf Erdteilen. Und auch im Pazifik wurden sie fündig. Dort haben die Plastikabfälle inzwischen erschreckende Ausmaße angenommen. Doch Interviews mit Wissenschaftlern und Experten zeigen Wege in eine hoffnungsvolle Zukunft auf – hoffnungsvoll sowohl für die Erde als auch für die Kunststoffe.

ZDF:
”Inhalt
Requiem fuer einen Rohstoff – 02 – Oel – Eine endliche Geschichte
Man schätzt, dass rund 95 Prozent aller weltweit industriell produzierten Güter ihre Herstellung direkt oder indirekt dem Erdöl verdanken. Im ersten Teil der Doku zeigt der Wissenschaftsjournalist Richard Smith bei seinen Recherchen rund um den Globus, warum das Zeitalter der Dinosaurier zu Ende ging, und dass wir seinem Niedergang die Entstehung des Öls zu verdanken haben. Beuten wir also das kostbare Erbe einer Katastrophe aus? Könnte sich dieses Szenario noch einmal wiederholen? – Fragen, auf die die Dokumentation Antworten sucht.
Phoenix:
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Wie macht man seine eigenen Gesetze? Wie beeinflusst man Politiker? Wie setzt man seine Interessen durch? Für den Normalbürger ein Wunschtraum, für die deutsche Industrie Wirklichkeit. Denn deren Mitarbeiter sitzen in Bundes- und Landesministerien, schreiben teilweise direkt an Gesetzen mit und werden sogar als Referatsleiter eingesetzt – bezahlt von der Industrie. Die Dokumentation deckt einige Fälle auf, am Ende fragt sich der Zuschauer: Wer hat eigentlich das Sagen im Land?
Rund 100 “Leihbeamte” aus unterschiedlichen Unternehmen und Verbänden arbeiten in Ministerien, gesteht die Bundesregierung inzwischen ein. Der renommierte Verwaltungsrechtler Hans Herbert von Arnim spricht von U-Booten der Industrie.
ARD:
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Ausgestrahlt am 12.01.2011 auf “Das Erste” (ARD)
ARD:
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Das Versprechen des Textildiscounters KiK klingt verlockend: Komplett Einkleiden für unter 30 Euro, von der Socke bis zur Mütze. Mit dieser aggressiven Preispolitik hat es KiK im Einzelhandel ganz nach oben geschafft. Beinahe täglich eröffnen neue Filialen.

Das Unternehmen ködert die Kunden mit fast unglaublichen Angeboten: Jeans für 9,99 Euro, Bermudas für 3,99 Euro, T-Shirts für 1,99 Euro.

Doch wie kommen diese Schleuderpreise zustande — und wer muss dafür bezahlen? Eine Reportage aus der Welt von Dumpinglöhnen, Ausbeutung und fragwürdigen Geschäftsmethoden.

Der
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Das Coca Cola nicht nur zuckersüß ist, zeigt dieser eindrückliche Film über Blut, Tränen und Limonade. Abfüllfabriken in Kolumbien, Guatemala und der Türkei, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, mutmaßliche Kidnappings, Folter und Ermordungen von Gewerkschaftsführern. Gutierrez und Garcia ist mit The Coca Cola Case eine packende Dokumentation gelungen, die einen fahlen Nachgeschmack hinterlässt. Die bittere Wahrheit hinter der süßen Limonade. In Kolumbien wird im Schnitt jede Woche ein Gewerkschaftler umgebracht, was den US-Konzern Coca Cola nicht davon abhält, dort große Abfüllanlagen zu unterhalten. Amerikanische Arbeitsrechtler untersuchen daraufhin das Gebaren des amerikanischen Getränkekonzerns in Kolumbien und machen wie zuvor auch in Indien oder der Türkei diverse schwere Menschenrechtsverstöße geltend. Coca Cola bestreitet alle Vorwürfe, die Familien Ermordeter ziehen vor Gericht und erreichen nach fünf umkämpften Jahren immerhin einen Vergleich. Aus verschiedenen, leicht recherchierbaren Gründen zählt Coca Cola nicht eben zu den Lieblingsmarken der Anhänger von politisch und ethisch bewussten Konsumentscheidungen. Das dürfte sich auch kaum ändern durch diese engagierte, um peinliche Enthüllungen nicht verlegene Dokumentation, in der sich aufschlussreiche Interviews, Nachrichtenbilder, Milieustudien, Zeugenaussagen und Gerichtsprotokolle aneinander reihen und ein nicht eben positives Licht werfen auf die modernen Praktiken unter dem Logo der braunen Brause.
NDR:
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Die Paketsklaven NDR 05.12.2011

Ein Mausklick genügt und die bestellte Ware ist unterwegs. Wie geht es aber denen, die die Pakete ausliefern? Ein Insiderbericht aus der Welt der Paket-Dienstleister.

Beim Shoppen im virtuellen Geschäft müssen die Kunden weder Schlangestehen noch mit Parkplatznot kämpfen. Das Paket mit der bestellten Ware kommt zu Hause an und geht bei Nichtgefallen oft kostenlos wieder zurück. Die Paketzustellung ist eine Branche mit Wachstumspotenzial. Aber wie sind die Arbeitsbedingungen derer, die die Pakete nach der Bestellung per Mausklick ausliefern? 45 Min mit einem Insiderbericht aus einer Welt, die die meisten von uns nicht kennen.

Das
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Zwei deutsche Existenzen: Der Hermes-Paketbote Peter und der Milliardär Michael Otto.
Peter arbeitet für 60 Cent pro Paket, nach einem 10 Stunden Tag hat er etwa 60 Euro verdient. Fast die Hälfte davon geht für Sprit und Auto drauf. Der andere ist einer der reichsten Männer Deutschlands: der Milliardär Michael Otto, Mehrheitsaktionär und langjähriger Vorstandsvorsitzender der Otto Group und bis heute deren Aufsichtsratsvorsitzender. Otto ist ein Vorzeigeunternehmer, hoch gelobt für sein soziales und ökologisches Engagement, für seine Bereitschaft, “gesamt-gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen”. Dafür bekam er sogar das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern.
Arte:
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Arte Doku vom 28.06.2011

Einer der Hauptverantwortlichen für das Desaster ist nach den Erkenntnissen des US-Kongresses der global agierende Energiekonzern British Petrol, BP, der die Bohrinsel gepachtet hatte. BP und andere Ölkonzerne sind für große Umweltschäden weltweit verantwortlich, oft verursacht durch mangelhafte Sorgfalt und unzulängliche Sicherheitsvorkehrungen.
Der amerikanische Journalist Greg Palast, recherchiert seit 20 Jahren die Geschäftspraxis des Ölriesen BP. Palast ist ein erfahrener Vertreter des investigativen Journalismus, er schreibt für den britischen “Observer” und für die “New York Times”. Seine Reise führt vom Golf von Mexiko zu dem Erschließungsgebiet von BP im arktischen Teil Alaskas bis zu einem der am meisten verseuchten Gebiete der Erde, den Ölfeldern von Aserbaidschan. Hier, im Land des Diktators Haydar Aliyev und seines Familienclans, ist BP der größte ausländische Investor.
Nach den Recherchen von Greg Palast waren es nicht immer saubere Methoden, mit denen BP zu dem profitträchtigen Vertrag gekommen ist. Auch der britische Geheimdienst MI6 soll nach Aussagen von Zeugen seine Finger im schmutzigen Spiel gehabt haben. Und der nächste Deal ist bereits getätigt. BP und der russische Staatskonzern Rosneft haben am 14. Januar 2011 eine Vereinbarung getroffen, gemeinsam die Öl- und Gasvorkommen in der russischen Arktis zu erschließen, wohlwollend begleitet von den Regierungen beider Länder.

Lachsfieber:
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WDR-Autoren Wilfried Huismann und Arno Schumann über Lachsfarmen im Meer. Nun sollte man ja meinen, dass Zuchtlachs weitaus ökologischer ist, als gefangener Wildlachs – doch weit gefehlt. Wenn man sich die Kernaussagen des Films ansieht, wird das eigene Weltbild zurecht gerückt: Für 1 kg Zuchtlachs müssen 5 kg Frischfisch aus dem Meer gefangen werden. Diese werden dann zu Fischfutter (!!) verarbeitet und an die Lachse, die in Käfigen in bis zu 40 Meter Tiefe im Meer gehalten werden, verfüttert.

Da außerdem bei einer solchen Massentierhaltung (es geht um mehrere 100 Millionen Lachse, die derart gehalten werden, vorwiegend in Ländern wie Chile, wo es keine allzu strengen Umweltauflagen gibt) die Tiere permanent von Krankenheiten bedroht sind, werden weiters Tonnen an Antibiotika ins Meer gepumpt, um Seuchen zu vermeiden – was aber nicht immer gelingt. Auf diese Weise wurden ganze Küstenlinien in Chile verseucht und mit Lachsviren kontaminiert. Fischer verloren ihre Arbeit, Muschelfarmer stehen aufgrund von Seuchen vor den Ruinen ihrer Existenz und das ohnehin arme Land Chile verarmt noch mehr.

WWF kooperiert gegen Bezahlung
Und das besonders erschreckende an der ganzen Situation: im Jahr 2008 ging der für dieses ganze ökologische Desaster verantwortliche Konzern Marine Harvest (der weltweit größte “Hersteller” von Zuchtlachs) eine Kooperation mit dem WWF ein. Seit damals prangt das “Gütesiegel” mit dem Panda-Bären auf den Produkten von Marine Harvest. Dafür bekommt der WWF (nach offiziellen Eigenangaben!) 100.000 Euro pro Jahr an Spenden von Marine Harvest.

Arte:
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Mit der Erdölproduktion werden gleichzeitig riesige Mengen Erdgas an die Oberfläche befördert. Aber anstatt dieses Gas zu nutzen, verbrennen Ölförderkonzerne den wertvollen Rohstoff, obwohl Erdgas als ein Energieträger der Zukunft gilt und fossile Brennstoffe immer knapper werden. Das Ausmaß der Energieverschwendung ist enorm. Durch das sogenannte “Gas Flaring” verpufft jährlich ein Drittel des gesamten europäischen Erdgasbedarfes. Dabei entstehen 400 Millionen Tonnen Treibhausgase, das entspricht dem CO2-Ausstoß von rund 500 Millionen Autos. Aber darum scheren sich die Ölkonzerne offenbar nicht. Ihnen geht es allein darum, schneller an das schwarze Gold zu kommen.
In Nigeria leiden die Menschen besonders stark unter den Folgen des Gasabfackelns. Viele Dörfer liegen direkt neben einer der gigantischen Abfackelstationen im Nigerdelta. Die Menschen atmen die giftigen Gase ein, leiden an Asthmaerkrankungen und Krebs. Die Ernten sind durch Schwermetalle und sauren Regen verseucht. Aber nicht nur in Afrika wird Gas Flaring praktiziert. Russland, Europas wichtigster Öllieferant, ist Weltmeister im Verschwenden von Erdgas.
Und die europäischen Importstaaten tragen indirekt zur Klimakatastrophe bei. Dabei gibt es eine einfache Lösung: In Ecuador macht ein staatlicher Ölkonzern vor, wie man aus Erdgas Energie gewinnen und gleichzeitig das Klima schützen kann. Die packende Dokumentation geht der Frage nach, warum die Ölkonzerne rund um die Welt wertvolles Gas abfackeln und warum niemand sie daran hindert. In Allianz mit der Erdöllobby und Politikern ist es den Ölkonzernen bisher gelungen, dieses Thema von der Öffentlichkeit fernzuhalten.
ZDF:
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ZDF-Dokumentation über die Macht der Manager und der Energiekonzerne

Nullrunden, Entlassungen, Werksschließungen, Verlagerung ins Ausland – viele deutsche Konzerne stehen in der Kritik: Sie machen Rekordgewinne, ihre Manager vergüten sich das mit Rekordgehältern – und nicht selten müssen die Mitarbeiter die Zeche zahlen. In der Dokumentation “Die Macht der Manager – Zwischen Millionen Moral” mit Marietta Slomka, gehen die ZDF-Autoren Britta Buchholz und Michael Scheuch der Frage nach, warum sich ein System geändert hat, das früher funktionierte und von dem alle profitieren konnten. Mangelt es der gegenwärtigen Wirtschaftselite an Moral, an der Bereitschaft für die Gesellschaft, für das eigene Land Verantwortung zu übernehmen? Oder ist die Globalisierung schuld – wird mit ihr der Gesellschaftsvertrag endgültig hinfällig?

Die Autoren begleiten den BASF-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Hambrecht durch dessen Alltag zwischen Investorenkonferenz in New York und Mitarbeitergesprächen in Ludwigshafen, sind exklusiv dabei, wenn die Managergilde auf Schloss Kronberg ihren “Besten des Jahres” feiert oder im Palais Biron in Baden-Baden ihre Netzwerke pflegt. Sie sprechen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Jürgen Heraeus, Chef des Familienunternehmens Heraeus Holding GmbH, über die Veränderungen und Herausforderungen für heutige Manager.

Der Film zeigt aber auch die andere Seite: diejenigen, die unter den vom Management entwickelten Strategien leiden – Mitarbeiter, die zur Sicherung ihres Arbeitsplatzes auf Gehalt und Urlaubsgeld verzichten, Mehrarbeit leisten und letztlich doch zusehen müssen, wie ihre Firma dicht macht. In der “Frontal 21”-Dokumentation mit Theo Koll “Das Kartell – Im Würgegriff der Energiekonzerne”, berichten die Autoren Steffen Judzikowski und Hans Koberstein über die Hintergründe dramatischer Fehlentwicklungen in der Energiepolitik und die Macht der Energiekonzerne: Der Markt versagt und die Politik schaut weg. 20 Milliarden Euro in drei Jahren – das ist der Gewinn von RWE. Der Energiekonzern mit Sitz in Essen konnte seinen Börsenkurs von 2003 bis heute verdreifachen. Ähnlich gute Ergebnisse erzielen auch die drei anderen deutschen Energieriesen E.ON, Vattenfall, und EnBW. Alleine E.ON verbuchte 2006 einen Gewinn von 7,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig steigen die Strom- und Gaspreise in astronomische Höhen – viele Bürger sind alarmiert.

Und sie setzen sich zur Wehr. Überall in Deutschland formiert sich Widerstand. Bürger zahlen ihre Stromrechnungen nicht mehr, klagen gegen Preiserhöhungen und schließen sich zu Genossenschaften zusammen, um billiger Gas einzukaufen.

Doch günstigere Anbieter sind rar. Denn die “Großen Vier” haben ihre Marktmacht bestens organisiert – mit tatkräftiger Hilfe der Politik. Statt den Wettbewerb zu fördern, hat die Politik das Monopol der Konzerne erst gefestigt. Zu Zeiten der rot-grünen Koalition – in der Amtszeit von Wirtschaftsminister Werner Müller, der aus der Energiebranche erst in die Politik und dann wieder dorthin zurück wechselte – durfte E.ON mit der Ruhrgas AG zusammengehen. Eine Fusion gegen das Votum der Kartellbehörde. Der so entstandene Energieriese gilt für Kritiker als der Sündenfall der deutschen Energiepolitik. Die Autoren zeigen in ihrem Film, wie nah sich Politik und Energieunternehmen sind, und suchen Antwort auf die Frage: Wer rettet uns vor diesem Kartell?

ZDF:
”Inhalt”
“Frontal 21”-Dokumentation “Das Kartell – Im Würgegriff der Energiekonzerne” über Preismanipulationen an der Leipziger Strombörse und andere Tricks auf dem deutschen Energiemarkt.
Phoenix:
”Inhalt”
Die Dokumentation “Der große Crash” rekonstruiert die entscheidenden 48 Stunden im September 2008. Wer und was gab den Ausschlag dafür, Lehman Brothers fallen zu lassen? War es das kurzsichtige Kalkül der US-Republikaner, in der heißen Phase des Wahlkampfes 2008 nicht für unpopuläre Milliardenhilfen an eine Großbank einstehen zu müssen? Spielten gar persönliche Animositäten zwischen den einstigen Weggefährten Paulson und Bankboss Fuld eine Rolle? Oder war es ein kollektives Versagen mächtiger Finanzführer, die die Gefahr des “Lehman-Effektes” für die Weltwirtschaft schlicht unterschätzten? In dieser Koproduktion geben hochrangige Teilnehmer des Lehman-Wochenendes exklusive Einblicke in die 48 Stunden vor dem großen Crash — darunter auch die Verhandlungsführer der beteiligten Großbanken. (Film von Guy Smith und Jean-Christoph Caron)

Im deutschen Fernsehen erstmals gesendet von: Phoenix
https://phoenix.de

Geld
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Wie entsteht überhaupt Geld?
Wissen sie es?
Paul Grignons eindrucksvoller Film erklärt in anschaulicher Weise, warum alle Welt soviele Schulden hat — und was man dagegen tun könnte! Gerade mal so lange wie eine Schulstunde, erklärt dieser Film mehr über unsere Welt, als uns in Jahren des Schulbank Drückens jemals gezeigt wurde. Wenn auch sie tagtäglich dem lieben Geld nachjagen, wird die verblüffende Erkenntnis der wahren Natur ihrer Beute sie mit Sicherheit interessieren!
Der
”Inhalt”
Ein US-Bürger geht bankrott und verliert dabei sein Haus und seinen Hund, Traum, als plötzlich sein Jugendfreund, Hartman, auftaucht. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche. Dabei reisen sie durch die Zeit und Hartman zeigt seinem Freund wie das System der Staatsverschuldung funktioniert und wer tatsächlich die Macht über die FED ind I.R.S besitzt.

Auch ist dies kein amerikanisches Problem, welches hier beschrieben wird. Die Geldschöpfung aus dem Nichts durch private Banken findet in nahezu allen Ländern überall auf der Welt statt.

Hanf:
”Inhalt”
Marihuana, Cannabis, Gras – alles verschiedene Bezeichnungen für ein und dieselbe Pflanze: Hanf.

Seit 50 Jahren ist Hanf die populärste illegale Droge der Welt. Davor war das Kraut eine der weltweit bedeutendsten Kulturpflanzen. Noch im letzten Jahrhundert wurde seine robuste Faser zu Papier, Textilien und Seilen verarbeitet. Aus Hanfsamen wurden Nahrungsmittel und Öl gewonnen, aus den Blättern Medizin.

Hanf ist eine vielseitige Nutzpflanze und wichtige Heilpflanze. Durch die gesetzliche Verbannung der Hanfpflanze in die Drogen-Ecke, gehen Ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und Heilkräfte verloren.
Hanf ist eine wichtige Pflanze zur Rehabilitierung unserer vergifteten und ausgelaugten Böden. Hanf kann überall angepflanzt werden ohne das natürliche Gleichgewicht zu stören. Es werden keinerlei Herbizide benötigt, weil die Pflanzen äußerst schädlingsresistent und pflegeleicht sind…

Warum also die weltweite Dämonisierung der uralten Nutzpflanze Marihuana? Wieso diese militärische Kriegsführung gegen das vom Stängel bis zum Samen vollständig verwertbare Milliarden Dollar Kraut?

Die Dokumentation wurde über Discovery-Channel ausgestrahlt. Sie klärt darüber auf, welche finanziellen Interessen von welchen Seiten in Wirklichkeit im Vordergrund standen.

“The Billion Dollar Crop” (USA 1996)
Regie: Barbara Ann Chobocky
Produziert von Michael Cordell & Jeffrey Bruer

Warum
”Inhalt”
Wussten Sie, daß es vor 100 Jahren bereits mehr Elektroautos gab als Benziner?
Dies war nicht das erste Mal, daß das Elektroauto sterben sterben musste. Auch 1996 tauchten überall Elektroautos in Kalifornien auf. Sie waren leise und schnell, verursachten keine Abgase und fuhren ohne Benzin. 10 Jahre später haben wir Krieg in Ölländern, steigende Ölpreise, globale Erwärmung…..und trotzdem wurden all diese Autos zerstört. Mangelndes Kundeninteresse oder Verschwörung? Mel Gibson und Tom Hanks waren begeisterte Fahrer des serientauglichen Elektroautos “EV1″.

Der Dokumentarfilm zeichnet die Einführung der Öko-Autos in Kalifornien nach und warum es trotz monatelangen Aktionen von Bürgerbewegungen und Kunden zwar zurückgefordert aber dennoch verschrottet wurde.
Der Smog von Los Angeles ist weltberühmt: “Kalifornien hat die schlechteste Luftqualität der Nation”. Darum erließ der Sonnenstaat 1990 eine Verordnung zur Einführung von Elektroautos, nachdem GM mit dem marktfähigen Modell EV1 die Machbarkeit bewiesen hatte. Bis 2003 sollten 10 Prozent aller in Kalifornien verkauften Autos emissionsfrei sein. Aber daraus wurde nichts… Die wie eine Mischung aus Krimi und EV1-Werbespot inszenierte Doku zeigt, wer davon profitierte, dass das E-Auto wieder verschwand. Sie entlarvt, wie Hersteller Anti-Marketing betrieben, die Öl-Multis bessere Batterien vereitelten und die Bush-Regierung Kalifornien unter Druck setzte.

Diese Doku zeigt die Geburt eines der ersten serientauglichen Elektroautos (EV1) und wie es trotz monatelangen Aktionen von Bürgerbewegungen und Kunden zwar zurückgefordert aber dennoch verschrottet wurde. whokilledtheelectriccar.com

eMobilität-Studie des Deutschen Clean Tech Instituts – jetzt kostenlos herunterladen: bit.ly/9EBoC9

ZDF:
”Inhalt”
Die Weltwirtschaftskrise von 1929, ihre Ursachen und ihre Folgen, rücken angesichts der aktuellen internationalen Schieflage der Finanzwelt heute wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Geschichte kann sich wiederholen — daher ist der Blick auf die Vergangenheit für das Meistern der Zukunft unerlässlich. Die Dokumentation veranschaulicht in zwei Teilen die großen Umbrüche, die die Weltwirtschaftskrise 1929 hervorbrachte und verfolgt die Auswirkungen des “Black Friday” bis zum Zweiten Weltkrieg.
Geheimakte
”Inhalt”
“Sie haben uns gezwungen, uns auf den Boden zu legen. Dann haben sie unsere Köpfe mit ihren Füssen auf den Boden gedrückt. Sie haben uns pausenlos geschlagen”, Kareem und Hussam waren auf dem Weg zu einem Restaurant als sie von der US Armee angehalten wurden. Einer von vielen Übergriffen auf Zivilisten in den Jahren nach dem Einmarsch von US Truppen im Irak. Folter, Misshandlungen mit Todesfolge, Anschläge auf Kinder – was spielte sich wirklich unter der US-Besatzung im Irak ab? Die Internetplattform WikiLeaks hat nach eigenen Angaben Zugriff auf rund 400 000 geheime Dokumente des US-Militärs. Diese Berichte dokumentieren Operationen der amerikanischen Truppen in den Jahren 2004 bis 2009 im Irak.

Die Dokumentation “Geheimakte Irak – Die wahre Geschichte des Krieges” nimmt die Zahlen und Fakten der Geheimdokumente als Grundlage, um die wahre Situation im Irak während der Besatzung der Amerikaner und ihrer Alliierten zu schildern. Die erschreckende Bilanz, die mit Hilfe der geheimen Akten gezogen werden kann: 109 000 Tote, davon 66 000 Zivilisten, zahlreiche Fälle von Folter und Misshandlungen – auch nachdem die Missbrauchsfälle von Abu Ghraib publik wurden. Die Dokumente zeigen: Der Einsatz der US-Truppen im Irak hatte eine verheerende Wirkung. Ein ganzes Land zerstört – durch Gewalt und Terror, Mord und Anarchie, Korruption und Fehlentscheidugen.

Die Autoren der Reportage, Paul Woolich und Iain Overton sprachen mit Menschen, die Opfer der Gewalt wurden. Die Geschichten hinter den nackten Zahlen sind erschütternde Zeugnisse darüber, was der Einmarsch westlicher Truppen im Irak angerichtet hat.

Kriegsversprechen
”Inhalt”
Die Beweise, dass die von den Medien verbreiteten Hintergründe der grausamen Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington nicht der Wahrheit entsprechen können, wurden in den letzten 8 Jahren wie ein Puzzle von der amerikanischen Wahrheitsbewegung zusammengetragen und auch in Europa setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Fäden der Ereignisse von westlichen Geheimdiensten gezogen wurden.

Selbst die Mainstreammedien haben aufgehört, die offizielle Version weiterhin zu verteidigen und schwenken lieber dazu um, das Thema gänzlich zu ignorieren.

Doch was bleibt, ist ein zunehmendes Misstrauen in die westlichen Regierungen, wenn die von der USA und NATO geführten Angriffskriege weiterhin mit diesen Operationen “Unter falscher Flagge” begründet werden. Jeglichen Aufschrei der westlichen Bevölkerung und ihren Widerstand gegen die Deklarierung von Ankriegskriegen als Selbsverteidigung versucht man mit immer schärferen innenpolitischen Gesetzen zu ersticken, anstatt wieder Moral und Ethik in politische Entscheidungen einfließen zu lassen.

Dass Moral und Ethik aber schon längst keine Rolle mehr bei politischen Entscheidungen spielen, zeigt die Tatsache, dass die NATO Kriege mit völkerrechtswidrigen Waffen führt. Von “Depleted Uranium” hat man bestenfalls schon einmal gehört, wenn man den Film “Todesstaub” des Grimmepreisträgers Frieder Wagner gesehen hat. Aber auch dieser Film wird systemtisch verdrängt und verbannt, obwohl oder gerade, weil er die schrecklichen Auswirkungen des Einsatzes dieser Uranwaffen aufzeigt.

Auch der langjährige Auslandskorrespondent und redaktionelle Leiter der ARD, Christoph Hörstel, ist entsetzt über das Vorgehen der NATO und die Komplizenschaft der BRD, die sich an solchen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt. Ihm pflichtet Giullietto Chiesa bei, der seinerseits als Abgeordneter Italiens im Europäischen Parlament sitzt und sich über die Unwissenheit und Ignoranz der meisten EU-Abgeordneten beklagt.

Was die Abgeordneten nicht wissen, wird in dem Film “Kriegsversprechen” von Insidern und Whistleblowern erklärt. Annie Machon war beim MI5 als Spionen tätig und berichtet über False Flag Operationen genau wie Andreas von Bülow und Jürgen Elsässer, die durch ihre Tätigkeiten im parlamentarischen Ausschuss zur Überwachung der Geheimdienste über enormes Insiderwissen verfügen und dieses an die Öffentlichkeit bringen wollen.

8 Jahre nach dem 11. September haben sich weltweit Millionen Menschen über das Internet zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die Vertuschung dieses Verbrechens zu rebellieren. Was noch vor wenigen Monaten als wilde Verschwörungstheorie gehandelt wurde, gilt heute als bewiesen und es stellt sich die Frage, wie wir, das Volk, mit dieser Situation umgehen, in welcher unsere Regierenden offensichtlich alles andere im Kopf haben, als das Wohl des Volkes.

Quelle: https://NuoViso.TV

Deadly
”Inhalt”
Diese Dokumentation von Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Diese „Wunderwaffe der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden.

Der deutsche Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet ihn und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im Kosovo, in Bosnien und im Irak. Überall dort hatten amerikanische Truppen die gefährliche Uran-Munition eingesetzt.

Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20.000-fache übertrifft.

DVD bestellen: https://nuovisoshop.de

Des
”Inhalt”
Der EURO zerrüttet Europa. Immernoch wird ein griechischer EURO in einen deutschen EURO 1:1 umgetauscht. Während Länder wie Griechenland, Portugal und Italien jahrzehnte über ihre Verhältnisse lebten, wird nun der deutsche Wohlstand verpfändet, um die immer höheren Rettungsschirme zu spannen, die den Pleitestaaten die letzte Rettung sein sollen. Doch das sind sie nicht. Die Rettungsaktionen führen zu noch mehr Schulden und treibt

Der Begründer der Mittelstandökonomie Prof. Dr. Eberhard Hamer sieht die gesamte Eurozone durch einen internationalen Währungskrieg bedroht, bei dem es darum ginge von den Schwächen des US Dollars abzulenken. Die USA zwangen ihre Leitwährung der gesamten Welt auf und drucken nun die gesamte Weltwirtschaft in die Inflation.

Quelle: https://NuoViso.TV

Arte:
”Inhalt”
Ein Putsch hier, ein Coup dort, eine Aktion gegen das Chile des Salvador Allende.
Christopher Hitchens führt eine Anklage im ganz großen Stil. Er behauptet: Wenn Milosevic in Den Haag auf der Anklagebank sitzt, muss auch Kissinger dort sitzen und zwar wegen “Kriegsverbrechen, Verschwörung zum Mord, Entführung und Folter”.

Zwei Kernvorwürfe erhebt der britische Journalist gegenüber dem ehemaligen US-Außenminister: Erstens die Ausweitung des Bombenkrieges von Vietnam auf neutrale Länder wie Laos und Kambodscha und die Inkaufnahme unzähliger Opfer unter der Zivilbevölkerung. Zweitens: Die Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, wie zum Beispiel Chile, mit illegalen – das heißt geheimdienstlichen und militärischen – Mitteln. Für Christopher Hitchens eine Form des Staatsterrorismus. 1998 sind von der US-Regierung Dokumente freigegeben worden, die in den Augen Hitchens auch die Beteiligung Kissingers an der Entführung und Ermordung General Schneiders in Chile nahe legen. Die Affäre Schneider sei eine Methode gewesen, mit der die CIA eine Regierung Salvador Allendes verhindern wollte.

Der Film erläutert die Vorwürfe Hitchens’ gegen Kissinger anhand reichhaltigen Archivmaterials aus Vietnam, Kambodscha, Chile und Osttimor, das zum Teil spektakuläre neue Beweise für die Verantwortung eines Mannes für eine lange Reihe illegaler Machenschaften und Menschenrechtsverletzungen erbringt. Und der Film zeigt den geistreichen Kämpfer Kissinger – nach wie vor graue Eminenz der amerikanischen Außenpolitik -, wie er mit prominenten Gästen auf Galaempfängen scherzt und sich mit dem UNO-Generalsekretär Kofi Annan über Moral unterhält.

ORF:
”Inhalt”
John Perkins – Economic Hitman

“Im Dienst der Wirtschaftsmafia – Ein Geheimagent packt aus”
Gesendet 14. Mai 2010 in ORF 2
Original-Titel: Apology of an Economic Hit Man

Ein packender Insider-Dokumentarfilm über den Ausbau des US-Imperiums auf Kosten der Dritten Welt: John Perkins war ein “Economic Hit Man”, ein Wirtschaftskiller.

Seine Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in eine Abhängigkeit von den USA brachten.

Zwölf Jahre lang hatte Perkins seine Seele an den Geheimdienst verkauft … bis er ausstieg und den Mut hatte, den Skandal aufzudecken, sich öffentlich für seine kriminellen Akte im Staatsauftrag zu entschuldigen und Aufklärungsarbeit zu leisten.

Regie: Stelios Koul

ARD:
”Inhalt”
Es begann mit einer Lüge – Eine Doku über den NATO-Einsatz in Jugoslawien vom ARD 2001

Wie die NATO im Krieg um den Kosovo Tatsachen verfälschte und Fakten erfand.
Monitor-Autoren enthüllen Fälschungen in der Berichterstattung zum Kosovo-Krieg.

“Es begann mit einer Lüge”, ein Film von Jo Angerer und Mathias Werth für den WDR.
Ausgestrahlt in der ARD am 8. Februar 2001.

24. März 1999: Im italienischen Piacenza starten deutsche Kampfjets gegen Jugoslawien. Es ist der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Nur aus einem Grund durften deutsche Soldaten am Krieg teilnehmen und der hiess: Abwendung einer humanitären Katastrophe. Verteidigungsminister Rudolf Scharping lieferte die Argumente für den Kriegseinsatz: Bilder von Massakern an der Zivilbevölkerung, von zerstörten Dörfern. Die Serben hätten zur Vertreibung der Kosovaren den Operationsplan “Hufeisen” entwickelt, so das Verteidigungsministerium. Nach diesem Plan wollten die Serben die Kosovo-Albaner aus dem Land treiben. Zum Beleg lieferte Scharping den Journalisten die passenden Fotos. Die Bilder gingen durch die Presse und sorgten für Stimmung für einen deutschen Kriegseinsatz. 78 Tage führte die NATO dann Krieg gegen Jugoslawien – nicht nur mit Bomben. Von Beginn an ging es auch darum, wer die ‘richtigen’ Begriffe besetzte und die ‘besseren’ Bilder besaß.

Mit Bildern aus Kriegsgebieten hatten die Monitor-Redakteure Mathias Werth und Jo Angerer ihre Erfahrungen. Bereits in der Berichterstattung zum Golfkrieg konnten sie für Monitor Fälschungen aufdecken. Über zehn Jahre arbeiten die beiden als Team zu Themen der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik. Als der Kosovo-Konflikt sich zuspitzte, berichtete Jo Angerer in Deutschland, Mathias Werth konnte in Moskau die russische Sicht der Dinge verfolgen. Es gab unterschiedliche Wahrnehmungen und unterschiedliche Betroffenheit. Auf zahllosen Pressekonferenzen informierten Politiker und Militärs die Öffentlichkeit. Bereits während des Krieges gab es erste Zweifel am Wahrheitsgehalt dieser Stellungnahmen.

Misrata — das libysche Sarajewo?

Diese Kriegspropaganda lässt Erinnerungen an die Grundmuster der beiden US-Kriege gegen den Irak 1990 und 2003, beim jugoslawischen Bürgerkrieg Anfang der 90er Jahre und beim NATO-Krieg gegen Rest-Jugoslawien 1999 wach werden. All diese Kriege begannen mit einer Lüge: Brutkastenstory, Massenvernichtungswaffen, das Massaker von Racak. Vieles scheint sich zu wiederholen.

In einem Interview mit Press TV äußerte sich der ehemalige Staatssekretär im US-Finanzministerium, Paul Craig Roberts, zur „Revolution” in Libyen. Seiner Meinung nach geht es vorrangig darum, China aus dem Mittelmeerraum zu vertreiben – auch Restjugoslawien pflegte enge Beziehungen zu Peking. China hat in Libyen sehr viel Geld in Anlagen zur Energiegewinnung und andere Baumaßnahmen investiert und betrachtet Afrika als seine zukünftige Energiequelle.
Diese Entwicklung wollten die USA durch die Gründung ihres afrikanischen Regionalkommandos AFRICOM verhindern. Diesem Kommando verweigert Gaddafi jedoch die Kooperation. Als dritten Kriegsgrund nennt Roberts die Tatsache, dass Libyen einen Teil der Mittelmeerküste kontrolliert und nicht unter dem Einfluss der USA steht.

Für Roberts hat die CIA die Proteste angefacht und auch dafür gesorgt, dass China keinen Nutzen aus seinen Investitionen in Libyen ziehen kann. Ihm zufolge sind diese „Vorgänge vergleichbar mit den Maßnahmen, mit denen die USA und Großbritannien in den 1930er Jahren Japan unter Druck gesetzt haben, als sie es von der Versorgung mit Öl, Naturkautschuk und Mineralien abgeschnitten haben; das war der Beginn des Zweiten Weltkriegs im Pazifik. Und jetzt machen die US-Amerikaner und die Briten mit China dasselbe”.

Es könnte auch sein, dass den USA eine Basis im Westen Ägyptens äußerst nützlich erscheint. Sollten nämlich die ägyptischen Demonstranten merken, dass ihnen die Früchte der Revolution weiter vorenthalten werden, könnte sich ein machtvoller Bürgerkrieg entwickeln, der auch vor den US-Sicherheitsinteressen nicht Halt machen würde. Wie bei allen militärischen Konflikten seit Auflösung des „Warschauer Paktes” werden die übergeordneten Motive kaum beleuchtet. Es handelt sich jedoch um knallharte „geo-politische”, „geo-strategische” und „geo-ökonomische” Interessen. Synonyme dafür sind „New World Order” und Globalismus.

Verschiedene Äußerungen führender Politiker haben inzwischen erhebliche Zweifel aufkommen lassen, ob es beim Libyen-Krieg tatsächlich nur um den „Schutz” der Zivilbevölkerung geht. Der Autor Wolfgang Effenberger wirft einen Blick hinter die Fassade altbekannter Kriegspropaganda. Bei seinen Recherchen hat er neue aufschlussreiche Fakten zusammengetragen, so etwa auch zur Rolle von Al-Qaida.

Auf dem G8-Gipfel im französischen Seebad Deauville drehten sich die Themen vor allem um die seit mehr als zwei Monaten in Libyen laufenden NATO-Einsätze. Nach einem Gespräch mit Nicolas Sarkozy am Abend des 27. Mai 2011 unterstrich der führungsstark wirkende US-Präsident Barack Obama: „Wir sind entschlossen, die Arbeit zu Ende zu bringen.” „Gaddafi muss gehen”, meinte Gastgeber Sarkozy und Obama pflichtete ihm bei: „Solange Gaddafi die Macht habe und auf Zivilisten schießen lasse, könne die Nato-Militäraktion in Libyen nicht beendet werden.”

– Das vollständige Manuskript –
https://ag-friedensforschung.de/themen/NATO-Krieg/ard-sendung.html

Original: https://youtube.com/watch?v=ZCxZJquOOI0

ARD:
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„Was kann man dem Fernsehen heute noch glauben?” – Da stellt der NDR eine wichtige Frage. Es ist jedoch Heuchelei, wenn man nur Privatsender unter die Lupe nimmt: „Haltet den Dieb!”, lautet der Uralt-Trick. Gerade ARD und ZDF verkaufen uns noch viel größeren Schwindel, wenn es um 9/11, das CO2-Märchen oder die Kriegslügen der NATO geht. Was ist schlimmer? Die Privatsender verbreiten kompletten Schwachsinn für ein Publikum aus geistigen Tieffliegern, deren Weltbild hauptsächlich aus BLÖD-Zeitungen stammt. ARD und ZDF produzieren eine seriös scheinende virtuelle Realität, um die Vorwände für Angriffskriege oder zur Abschaffung von Freiheiten zu rechtfertigen. Das eine ist nicht besser als das andere! Der RTL-Fritze irrt (oder lügt sogar), wenn er sagt: „Man kann alles ‚skripten’ außer News!” Es gibt genug Beispiele, wo offensichtlich auch News „geskriptet” wurden: z.B. 9/11 und andere Kriegsvorwände. Deshalb sollte man den etablierten Massenmedien generell nur noch mit äußerster Skepsis begegnen! Oftmals ist man sogar dichter an der Wahrheit, wenn man einfach mal alle Aussagen ins Gegenteil verkehrt und ihre Glaubwürdigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven beurteilt. Wer nicht in der Lage ist, Fernsehen sehr kritisch zu analysieren, der sollte am besten ganz darauf verzichten…
3Sat:
”Inhalt”
Diese Doku veranschaulicht die Problematik der Sexualisierung unserer Kinder. Kinder werden von der Werbeindustrie an der Nase herumgeführt und Erwachsene sollten den Mechanismus verstehen, wie ihre Kinder manipuliert werden. Erst über das Verstehen können sie sich davon befreien und selbstbestimmt erwachsen werden.
Frauen sind mehr als Sexobjekte und die Werbung suggeriert uns weitgehend das wir perfekt, dünn und schön sein sollen.

Vom Strampler zu den Strapsen

3sat Wissenschaftsdoku vom 26.09.2013 20.15 Uhr

Arte:
”Inhalt”
Voller Titel: “Revolutionen – Eine Gebrauchsanleitung”

Eine Arte-Dokumentation aus dem Jahr 2006.

Wenn ein Diktator stürzt, dann wurde das meist geplant wie eine gut geführte Werbekampagne.
Eine Handvoll Strategen exportiert das Know-how dafür dorthin, wo es gebraucht wird.
Eine Doku über den Einfluss von “Organisationen” bei Revolutionen.

Träumen
”Inhalt”
Autarkie heißt für uns, sich soweit unabhängig zu machen, dass wir in der Lage sind, jeden Machtanspruch, der gegen uns erhoben wird, ignorieren zu können. Ökonomische sowie spirituelle Unabhängigkeit sind die solide Basis, sind gleichzeitig Ziel und Voraussetzung aller anderen Eigenschaften, die zu unserer Entwicklung beitragen. Deswegen werden wir alle Handlungen, Überlegungen etc. darauf prüfen, ob sie zu einem mehr an Autarkie führen.
Social
”Inhalt”
Vortag von Peter Joseph über die Krankheitslehre der Gesellschaft

-die deutschen Untertitel werden durch Klicken auf ´cc´ rechts unten aktiviert-

ORF:
”Inhalt”
Eine Sendung vom ORF vom 30.11.11

Angst macht sich breit — an den Finanzmärkten gleichermaßen wie beim Durchschnittssparer. Die Befürchtung ist groß, dass das Endspiel um den Euro begonnen hat. Anleger wollen den strauchelnden EU-Staaten kein Geld mehr borgen, damit könnte die Währungsunion zerbrechen.

Wird es der Politik gelingen eine Lösung zu finden? Und welche Auswirkungen hätte ein solcher Crash auf unser Leben? Brauchen wir alternative Zahlungsformen oder ist gar das Ende des Geldes nah? Und wie kann man privat für ein Leben nach dem Crash vorsorgen? Darüber diskutieren bei Peter Rabl u. a.:

Franz Hörmann
Wirtschaftswissenschafter, Autor des Buches “Das Ende des Geldes”

Dirk Müller
Börsenmakler, bekannt als “Mister DAX”

Matthias Horx
Zukunftsforscher

Barbara Kolm
Hayek Institut

Veronika Spielbichler
Tauschexpertin, Unterguggenberger Institut Wörgl

Reinhard Schanda
Wirtschaftsanwalt, sorgt privat für den Crash vor

ARD:
”Inhalt”
Die Geldquelle – Das Milliardengeschäft mit dem Wasser

Sorina lebt mit ihren 6 Kindern in einem Slum in Manila. Die Cholera haben sie nur knapp überlebt. Das verschmutzte Leitungswasser hatte sie infiziert. Mineralwasser in Flaschen kann sich Sorina nicht leisten.

Manila, die Metropole der Philippinen, hat die staatliche Wasserversorgung privatisiert und internationale Konzerne übernahmen das Wassergeschäft. Sie versprachen sauberes, billiges Wasser und neue Anschlüsse – doch stattdessen explodierten die Preise und die Qualität sank.

Nach UNO-Angaben mangelt es weltweit mehr als 1,1 Milliarden Menschen an sauberem Wasser, was zu mehr als drei Millionen Todesfällen im Jahr führt. Dieses Wasserchaos droht in Deutschland nicht. Aber auch hier verkaufen immer mehr Kommunen ihr Wasser an große private Wasserversorger. Zum Beispiel Berlin, das sich für 1,7 Milliarden Euro die Hälfte seiner Wasserversorgung von den “global player” RWE und Veolia abkaufen ließ. Seit 2004 müssen die Berliner 15 Prozent mehr Gebühren zahlen, in diesem Jahr kommen noch mal 5,4 Prozent dazu, denn RWE/Veolia wurde für 29 Jahre eine Rendite von 8 Prozent pro Jahr garantiert.

Auch in Buenos Aires hat die Privatisierung zu exorbitant steigenden Preisen geführt, genauso wie in Teilen Uruguays. Zwar ist dort in der Verfassung festgeschrieben, dass Trink- und Abwassersysteme ausschließlich öffentlich betrieben werden dürfen, doch Präsident Tabaré Vázquez sieht keinen Anlass, den europäischen Wasserkonsortien Aguas de la Costa ( = Suez aus Frankreich) zu kündigen. Seitdem die Wasserversorgung des Küstenstreifens nördlich von der Touristenhochburg Punta del Este privatisiert wurde, stieg der Preis auf das 7 bis 16-fache des uruguayischen Durchschnitts und kostenlose Wasserstellen wurden abgeschafft. Dass vor allem die Franzosen eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der privaten Wasserversorgung innehaben, ist kein Zufall: Acht von zehn Franzosen beziehen ihr Wasser von einem privaten Anbieter. Auch in Frankreich ist das nicht unumstritten, denn nur drei Konzerne machen den größten Teil des Geschäftes. Ihr Vorgehen ist oft dubios: mangelnde Transparenz der Vertragsinhalte, saftige Preiserhöhungen und Monopolpraktiken. Die Gemeinden sind nicht in der Lage, die von den Privatunternehmen erstellten Rechnungen auf sachliche Richtigkeit zu prüfen. Solche Missstände, die seit Jahren durch öffentliche Untersuchungen aufgedeckt wurden, zeigen zweifellos eine Form der strukturellen Korruption. Deswegen wächst in vielen Städten der Widerstand gegen den Ausverkauf des guten Wassers.

Wasser ist zum Top-Thema der Globalisierungsdiskussion geworden. Trinkwasser muss in öffentlicher Kontrolle bleiben, fordern die Privatisierungsgegner. Wasserleitungen sind immer nur Einmal vorhanden, echte Marktwirtschaft könne es nicht geben, so die Kritiker. Deswegen sei hier die Monopolisierung vorprogrammiert. “Wasser ist Lebensgrundlage und nicht fürs Globalisierungmonopoly”. Doch Multis wie Nestlé oder Danone haben es längst geschafft, Europäer und Amerikaner “an die Flasche” zu bringen. Mineralwasser ist ein Boomprodukt. Statt billigeres Wasser aus dem Hahn trinken wir Deutschen allein mehr als 120 Liter Evian, Vittel oder etwa Gerolsteiner pro Jahr und bezahlen gerne das Hundertfache dafür. Flaschenwasser verspricht Jugend, Fitness und ist ein Produkt mit lukrativer Gewinnspanne, vor allem in den Schwellenländern, wo die Wasserversorgung den Menschen kein trinkbares Wasser zu liefern vermag.

Die Dokumentation beleuchtet das Wasser-Geschäft, fragt nach den Akteuren, den Interessen und den Folgen für die Kunden. Wenn es nach der Welthandelsorganisation ginge, dann würde der Wassermarkt komplett liberalisiert und Wasser wäre eine Ware, vermarktet wie Computer oder Schokoriegel.

Ein Film von Tilman Achtnich.

Summ
”Inhalt”
Für das zunehmende Bienensterben macht man über die Medien seit Jahren schon viele Verursacher aus. Ob Mobilfunk, Klimaveränderungen oder Schädlinge – alles muss herhalten, um das Phänomen des Massensterbens zu erklären. Sicherlich reagiert die Biene als sensibelstes Geschöpf in der Natur auf alle die Einflüsse negativ. Doch es ist vor allem ein Faktor, welcher sich zunehmend als Hauptverantwortlicher bestätigt. Die von den Chemiekonzernen mit hohen Profiten in der Landirtschaft eingesetzten Saatgut-Beizen zeichnen sich verantworlich für den Tod von Millionen Bienen. Das hauptsächlich von den Chemiekonzernen finanzierte “Bienenmonitoring” kommt aber Jahr für Jahr zu dem Ergebniss, dass die in den 70er Jahren eingeschleppte Varroa-Milbe der alleinige Verursacher für das Bienensterben sei. Und so gibt es seit mehreren Jahren nun eine Debatte über die eigentliche Ursache des millionenfachen Insektentods, während es in der Natur zunehmend ruhiger wird. NuoViso Filmproduktion besuchte Imker vor Ort, um sich ein eigenes Bild der Situation zu verschaffen. Dabei stellte sich heraus, dass die Imker das Problem mit der Varroa-Milbe eigentlich gut im Griff haben und in Wahrheit ein ganz anderer Bienenkiller existiert. Hochgiftige Neonicotinoide, die neuerdings als Pflanzenschutzmittel in Saatgut-Beizen eingesetzt werden, wirken wie ein Nervengift auf die Bienen und alle anderen Insekten in der Natur. Kaum jemand ist sich der Dramatik dieser Entwicklung bewußt. Die jährliche Bestäubungsleistung allein durch die Honigbiene wird von der EU auf über 150 Mrd. Euro geschätzt. Ein Faktor, ohne den es schlecht um unsere eigene Nahrungsversorgung aussieht.

Ein Film von NuoViso

Arte/ZDF:
”Inhalt”
ZDF/Arte/Boekamp-Kriegsheim — Dokumentation von Marita Neher und Niels Bökamp (2011) – Seit 2001 entwickelten die Regierungen in den USA und in Europa nach jedem Anschlag neue Anti-Terror-Gesetze, die es ermöglichen sollen, Terroristen rechtzeitig zu erkennen und Terroranschläge zu verhindern.

Die Dokumentation beschäftigt sich mit den Anti-Terror-Gesetzen und ihren Folgen und rekonstruiert dabei auch einige prominente Fälle, bei denen Menschen durch Verfehlungen in das Netz des Antiterrorkampfes gerieten.

Der Film diskutiert diese Fälle in Hinblick auf die Anti-Terror-Gesetze und deren Auswirkungen für Freiheit, Sicherheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa

Zu Wort kommen die Betroffenen selbst und ihrer Anwälte, aber auch der Leiter des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke, der Direktor von EUROPOL Rob Wainwright, der Pariser Generalstaatsanwalt Francois Falletti, der Risikoforscher und Terrorismusexperte Prof. Dr. Friedrich Steinhäusler, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thomas König, der Soziologe Jean Ziegler, die Human Rights Watch Anti-Terrorbeauftragte Judith Sunderland sowie Philippe Texier, Vertreter der „International Commission of Jurists”.

ZDF:
”Inhalt”
Sicherheit oder totale Kontrolle á la George Orwell´s 1984?
Auf dem Weg zum Polizeistaat….?

Die Deutschen haben ein Recht darauf zu erfahren, “wer was wann und bei welcher Gelegenheit über sie weiß”, urteilte das Bundesverfassungsgericht 1983. Ist das immer noch so? Mehr als ein Vierteljahrhundert später beschäftigt sich das ZDF mit der Frage: Haben wir unsere Daten tatsächlich noch im Griff?

Verbraucherschützer, Datenschützer, Politiker – immer wieder wird gewarnt: Passt auf eure Daten auf! Doch dass immer mehr persönliche Daten kursieren, diese verkauft, verloren und missbraucht werden, ist längst nicht immer nur auf fahrlässigen Umgang zurückzuführen. Der Handel mit Daten ist hinter dem Rücken der Bürger zu einem riesigen Geschäft geworden und hat Dimensionen angenommen, die sich kaum einer vorstellen kann – und zwar ganz legal.

“Der gläserne Kunde von heute – was man über sie und ihren Nachbarn so alles weiß” – so lautete nicht etwa der Slogan einer Datenschutz-Runde, sondern war der Titel einer Infoveranstaltung der Deutschen Post, bei der sie ihre umfangreiche Datensammlung bewarb. Die Post gehört zu den größten Datensammlern in Deutschland, bei ihr sind über 37 Millionen Haushaltsadressen mit mehr als einer Milliarde Informationen gespeichert.

Single oder Familie? Reich oder arm? Mercedes oder Fiat? Gut informiert oder eher eingeschränkt? Interesse an Unterwäsche, brauner Ware oder Gartenarbeit? Was auch immer für Menschen-Typen der Kunde verlangt, die Post hat den passenden Namen parat. Das Angebot kann auch ganz individuell zusammengestellt werden.

Die Informationen stammen dabei aus verschiedensten Quellen. Versandhändler wie Neckermann oder Quelle geben Informationen über die Kundenbonität oder Produktvorlieben preis, aus Wahlergebnissen wird auf die Partei-Affinität geschlossen und wer welches Auto fahren könnte, schließen Adresshändler aus den Daten des Kraftfahrtbundesamtes. Wer das Handelsblatt oder die FAZ abonniert, könnte ein hohes Einkommen haben und und bei wem “Keine Werbung” auf dem Briefkasten steht, der verweigert Werbung vermutlich ganz. So werden mehr oder weniger genaue Datenbanken mit Kundenprofilen angelegt.

Um diesen Datenhandel zu erschweren, plant die Politik ein neues Datenschutzgesetz. Doch kaum einigte man sich auf einen Entwurf, der die Einwilligung des Verbrauchers mit der Datenweitergabe verknüpft, trat die Lobby auf den Plan und läuft Sturm gegen das neue Gesetz. In diesen Wochen entscheidet sich, wie viel Erfolg sie damit hat. Immer mehr Bundestagsabgeordnete rücken von dem Vorhaben bereits wieder ab.

Die Datenskandale der Vergangenheit allerdings wären auch ohne eine Gesetzesverschärfung illegal gewesen. Der Film dokumentiert gravierende Verstöße gegen das Bundesdatenschutzgesetz, oftmals verbunden mit tiefgreifenden persönlichen Konsequenzen für die Betroffenen. So musste der Außendienstmitarbeiter eines großen Pharmaunternehmens eines Tages feststellen, dass er vermutlich über Jahre heimlich mittels Peilsender überwacht wurde.

Wie sehr Staat und Privatwirtschaft bereits gegen den Datenschutz miteinander kooperieren, wenn es um die “innere Sicherheit” geht, zeigt sich an einem besonderen Fall von zwei Berliner Wissenschaftlern. Andrej Holm und Matthias B. gerieten unter Terrorverdacht und damit unter monatelange Dauerüberwachung – jede Bewegung wurde protokolliert, Telefongespräche abgehört, Treffen mit Freunden belauscht. Dabei fanden die Ermittlungsbehörden tatkräftige Helfer unter Mitarbeitern der Deutschen Bahn, eines Reiseveranstalters und einer großen Bank, die bereitwillig sehr persönliche Informationen preisgaben. Einer der beiden Überwachten, Matthias B., erzählt zum ersten Mal seine Geschichte. Er will nicht erkannt werden, damit er nicht im Internet als “Verdächtigter” gespeichert wird. “Das Internet vergisst nichts”, erklärt er uns, “jeder der nach mir googelt, sähe meinen Namen in Verbindung mit “Terrorismus” und “Tatverdacht”, das wird man dann nie wieder los.”

Die Mehrheit der Deutschen sammelt Payback-Punkte und surft im Internet. Sie fährt mit der Bahn, zahlt mit Kreditkarte und bestellt beim Versandhändler. Sie kommuniziert viel und gerne und freut sich, dass das digitale Zeitalter das Leben in vielerlei Hinsicht leichter macht. Wie leicht wir dabei aber auch den Überblick verlieren über den Verbleib unserer Daten ist Thema der Dokumentation – was passiert – “Wenn Bürger gläsern werden”.

Catastroika
”Inhalt”
Die Gruppe von Debtocracy, deren Dokumentarfilm weltweit von Millionen gesehen wurde, analysiert in “Catastroika” die Verschiebung des Staatseigentums in private Hände. Die Gruppe reist um die Welt um Informationen über die Privatisierung in Industrieländern und um Hinweise über die Zukunft Griechenlands nach dem massiven Privatisierungsprogramm zu sammeln.

Catastroika ist hart und furchterregend. Catastroika ist ein Virus, der alle Länder befällt, die in die Falle der Kreditgeber gingen und gezwungen wurden, dem Weg der massiven Privatisierung zu folgen. Catastroika ist die logische Fortsetzung der Schuldenkrise. Der tschechische Historiker und Forschungsdirektor prögte 1989 angesichts des Zusammenbruch der UDSSR den Begriff von Perestroika und Katastrophe. Während dann unter Jelzin Russland dann das größte und erfolgloseste Privatisierungsexperiment in der Geschichte der Menschheit einführte, bekam dieser Begriff eine andere Bedeutung. Catastroika wurde das Synonym für die komplette Zerstörung eines Landes durch Marktkräfte, dem Verkauf von Staatseigentum und der Verarmung der Bürger.

Maßeinheiten der Catastroika sind Arbeitslosigkeit, soziale Verarmung, Verringerung der Lebenserwartung, wie auch die Bildung einer neuen Liga von Oligarchen, die die Macht über ein Land übernehmen. Längst ist Catastroika kein allein russischer Begriff mehr. Der Virus Catastroika greift in Griechenland um sich, in Spanien, Irland, Portugal, Italien, im ganzen Europa, in der gesamten frühindustiralisierten westlichen Welt. Nicht nur im wiedervereinigten Deutschland verursacht er Arbeitslosigkeit, Kinderarmut, Bildungsnotstand, Versorgungslücken, Diskriminierung, Protektionismus, einen neuen romantischen Merkantilismus und reicht bis hin zur rechten Gewalt.

Griechenland, zur Zeit am schlimmsten von diesem Virus befallen und nach sozialistischer Ansicht, die „letzte sowjetische Republik Europas” verdeutlicht in tragischer Weise, wie wichtig Prävention ist. Die Nest der Krankheit Schuldenkrise innerhalb der gesamten europäischen Peripherie wurde nicht rechtzeitig erkannt. Dennoch, ist Catastroika nicht ein Virus, der nur die Länder infiziert, die ihr Wirtschaftssystem radikal ändern (siehe Russland) oder Länder, deren Wirtschaft unter Okkupation leidet. Die erfolglosesten Privatisierungsbeispiele wurden wahrscheinlich in finanziellen Supermächten eingeleitet, die theoretisch die finanzielle Macht hatten, um die negativen Folgen zu kontrollieren.

Catastroika-Beispiele findet man in Großbritannien nach der Ära Thatcher, wo Menschen ums Leben gekommen sind, in Unfällen des privatisierten Bahnnetzes. Solche Beispiele kann man auch in der privatisierten und liberalisierten holländischen Post finden, wo tausende von Arbeitsstellen gestrichen wurden und wo der Postbote zwei oder drei Mal pro Tag kommt. Man kann sie sogar in Kalifornien finden, wo die Bewohner nach der Deregulierung des Energiemarkts ohne Elektrizität belassen wurden.

Aber die Konsequenzen waren härter und sogar furchterregender in Ländern, die in die Falle der ausländischen Kreditgeber gingen und gezwungen wurden dem Weg der massiven Privatisierung zu folgen. Der Verkauf des Staatseigentums, der in Griechenland folgen wird, hat mehrmals unter ähnlichen Verhältnissen stattgefunden. Dieselben Leute, die den Verkauf des Staatseigentums in lateinamerikanischen Ländern unternommen haben, haben jetzt Ihre Büros in europäischen Ländern und die meisten befinden sich seit Monaten in Athen.

Die Vorgehensweise ist immer die gleiche. Und es ist erstaunlich, wie sich ein so simples Agieren als Komplex und Kompliziert selbst vermarktet: Am Anfang, greift die Regierung, in Zusammenarbeit mit den Massenmedien, die Staatsbeamte an, die als Verantwortliche für die finanzielle Schwierigkeiten des Landes präsentiert werden. Der Mythos eines öffentlichen Sektors mit zu vielen Beamten basiert sehr oft auf manipulierte Daten von Organisationen, die von der aktuellen Regierung unterstützt werden und die Regierung unterstützen. Gleichzeitig werden bestimmte öffentliche Organisationen absichtlich nicht unterstützt, um die Bürger mit ihrer Inkompetenz zur Verzweiflung zu bringen. Der Prozess wird mit dem Verkauf sogar der profitabelsten öffentlichen Organisationen für einen Bruchteil des eigentlichen Wertes vervollständigt.

Die
”Inhalt”
Die gesamte Existenz ist den Naturgesetzen unterworfen und selbst das “Chaos” offenbart sich als Ordnung.

Je größer die Gravitation oder Selbstbezogenheit eines Objektes ist, desto mehr fällt es unter den Einfluss von Raum und Zeit, und ein extremes ausmaß von Selbstbezogenheit reduziert die Möglichkeit eines Lebens jenseits des eigenen Horizontes auf nahezu NULL.

Dieses Prinzip trifft auch auf die Selbstbezogenheit der Menschen zu, die zu einer beengenden Lebensweise führt, in der Egozentrik, Zeitdruck und Stress den Alltag bestimmen.

Entsprechend unserer egozentrischen Einstellung müssen wir bestimmten Verhaltensmustern folgen, und die persönliche Ego-Frequenz die wir wählen, diktiert die Art und Weise, wie wir zu leben haben.

Somit sind wir alle Instrumente unserer Wahl und manifestieren durch uns die entsprechenden Eigenschaften.

Je mehr wir uns für die Selbstbezogenheit entscheiden, desto mehr werden wir bestimmt von äußeren Reizen, und der Hilferuf von so vielen Menschen, bleibt unbeachtet.

Die Kosten um ein Jahr lang alle Hungernden der Welt zu ernähren, entsprechen dem jährlichen Eiscreme-Konsum der ersten Welt, ganz zu schweigen von unseren anderen Vergnügungen.

Von Konsum eingenommen, bevorzugen wir die gut bezahlten Jobs in den Geflechten der Wirtschaft, so werden wir willige Instrumente für die Mechanismen von Krieg und Ausbeutung.

Je mehr wir verstehen wie schädlich Selbstsucht tatsächlich ist, desto mehr können wir uns von ihrem Sog befreien und ein Leben jenseits unseres eigenen Horizontes wählen, wodurch sich unsere Haltung von “ICH” und “MEIN” in die befreiende Kraft der Selbstlosigkeit umwandeln würde.

Schon einige haben bereits in diese Kraft vertraut und lebten dadurch in Weisheit und Liebe und veränderten das Leben vieler Menschen.

Je mehr wir uns entscheiden, Selbstlos zu sein, desto freier werden wir von den Zwängen der Gesellschaft und gewinnen dadurch mehr Zeit, Kraft und Einsicht um ein Leben der Weisheit und Liebe zu führen – egal was der Rest der Welt sagt oder tut.

Wir alle könnten mit weniger Konsum glücklicher sein, und gegen jegliche Art der Ausbeutung aktiv werden und andere so behandeln, wie wir gerne selbst behandelt werden würden.

Diejenigen die viel haben sind der Welt auch viel schuldig, und diejenigen die genug haben, haben ebenfalls ihre Verantwortung – gegenüber denjenigen die nichts haben.

Das würde nicht nur das Leben unzähliger Menschen verändern, sondern vor allem auch uns selbst – und unseren Planeten in eine wahrlich humane Welt verwandeln.

Wir alle sind frei zu wählen – entweder selbstsüchtig zu sein mit all den Konsequenzen, oder einen wirklichen Wandel herbeizuführen.

Dies ist die Freiheit wahrer Liebe, und die Freiheit unserer Wahl.